Schule

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Informationen zur Schulwahl nach Klasse 4

Die richtige Schule für Ihr Kind?

Der Übergang an eine weiterführende Schule ist für viele Betroffene eine schwierige Entscheidung, darum hier einige grundsätzliche Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

 In Rheinland-Pfalz beginnt die Schulzeit mit der Grundschule für alle Kinder gleich. Dabei gibt es Schulbezirke, d.h. jedes Kind geht in die Grundschule, die seinem Wohnort zugeordnet ist. Alle SchülerInnen lernen das Gleiche.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der GS (mit der Versetzung in Klasse 5) muss die Schule gewechselt werden, dann haben Sie als Eltern die Qu/Wahl.

 Der nächste Abschnitt auf der Schullaufbahn ist der Abschluss der Berufsreife nach Klasse 9 bzw. die sog. Mittlere Reife nach Klasse 10. Diese Abschlüsse kann man grundsätzlich an allen weiterführenden Schulen machen. Weiterführende Schulen sind

  • Realschule plus  
  • Gesamtschule (es gibt dort Lerngruppen in verschiedenen Niveaus) 
  • Gymnasium.

Der Abschluss der Mittleren Reife ist formal in allen Schularten gleich, allerdings sind die Fächer und die Lernangebote etwas verschieden.

 An allen der genannten weiterführenden Schulen sind die Klassen 5 und 6 als Orientierungsstufe gedacht, in der die Kinder gefördert und gefordert werden und somit erkannt werden kann, ob der eingeschlagene Weg der richtige für das Kind ist. Nach der 6. Klasse ist ein Wechsel grundsätzlich in alle Richtungen möglich, dabei entscheiden sie, die Eltern, nach intensiver Beratung durch die Schule.

 Während an den anderen Schulen in der Umgebung die Orientierungsstufe schulartbezogen geführt wird, werden an unserer gemeinsamen Orientierungsstufe zunächst die Realschul- und Gymnasialkandidaten nicht getrennt, sondern gemeinsam unterrichtet. Näheres auf der Seite Orientierungsstufe unserer Homepage. Erst nach erfolgreichem Bestehen der Klasse 6 erfolgt die Anmeldung an Gymnasium oder Realschule plus.
Ab Klasse 6 kommt eine weitere Fremdsprache hinzu. Damit müssen Sie als Eltern schon nach einem Jahr Orientierung entscheiden, ob ihr Kind eine zweite Fremdsprache erlernen oder ein Wahlpflichtfach (wie bisher ab Klasse 7 der Realschule) belegen soll. Grundsätzlich stehen auch dann nach Klasse 6 alle Schularten (Realschule plus und Gymnasium) zur Auswahl. Es ist aber dringend davon abzuraten, ein Kind, das in der 6. Klasse keine   zweite Fremdsprache begonnen hat, in das Gymnasium zu schicken. Es muss zwar von uns aufgenommen werden, wird aber mit einem Lernjahr Rückstand mit dem Nachlernen der neuen Sprache allergrößte Schwierigkeiten haben.

 Nach der Mittleren Reife geht es dann entweder weiter am Gymnasium mit der Mainzer Studienstufe, der Oberstufe des Gymnasiums, das zum Abitur führt, oder aber an einen der vielen Ausbildungsgänge der Berufsbildenden Schulen, die u.a. zum Fachabitur und auch zum Vollabitur führt.

 Wer an unserer Schule richtig ist:

 gymnasial-empfohlene SchülerInnen, die nach der Orientierungsstufe das Hofenfels- Gymnasium besuchen wollen. Anfangsfremdsprache ist Englisch oder Französisch- beachten Sie das Zusatzangebot Französisch und Musik für besonders leitungsfähige und motivierte Kinder.

  • realschul-empfohlene SchülerInnen, die nach der GOSt die Mannlich Realschule plus besuchen wollen. Anfangssprache auch Englisch oder Französisch.
  • SchülerInnen, bei denen sich die Eltern noch nicht sicher sind, ob es später am Gymnasium oder an der Realschule weitergeht- sie haben weitere zwei Jahre Zeit, um die Entwicklung ihres Kindes zu beobachten und dann am Ende von Klasse 6 entscheiden. 

 

 Häufig gestellte Fragen:

Gibt es besondere Schulbezirke für die GOST?

Nein, alle SchülerInnen aus der Umgebung können angemeldet werden, selbstverständlich auch saarländische Kinder.

Werden die Klassen nach Gymnasium und Realschule plus getrennt gebildet?

Nein, in der 5. und 6. Klasse werden die Kinder gemeinsam nach dem gleichen Lehrplan mit den gleichen Büchern unterrichtet. 

Sind die Anforderungen für gymnasial-empfohlene SchülerInnen nicht zu gering?

Nein, es gelten für die GOSt die Pläne und Bücher wie an jedem anderen Gymnasium (dem Helmholtz- Gymnasium beispielsweise).

Werden leistungsstarke Kinder nicht unterfordert? 

Durch Gymnasialbücher und Pläne werden auch diese gefordert. Besonders geeignet sind dabei die 1. Fremdsprache Französisch und die Zusatzangebote Musik (vgl. Artikel Angebote)

Müssen wir schon bei der Anmeldung zur 5. Klasse die 2. Fremdsprache ab Klasse 6 wählen?

Nein, diese Wahl steht erst Ende 5 an, wenn Sie wissen, wie das Kind mit der 1. Fremdsprache zurechtkommt. 

Welche Empfehlung der Grundschule sollte ein Kind haben, um die GOSt erfolgreich zu durchlaufen?

Es ist sowohl mit der Realschul plus Empfehlung als auch mit der Gymnasialenpfehlung richtig. 

Wie ist das mit saarländischen SchülerInnen, die ja nur eine Gymnasialempfehlung oder eine für die erweiterte Realschule (Hauptschul- Ralschulkombination) haben?

Kinder mit Gymnasialempfehlung können direkt angemeldet werden. Bei Kindern ohne diese Empfehlung wird in einem Aufnahmegespräch bei der Anmeldung geklärt, ob das Kind bei uns aufgenommen werden kann. Bringen Sie bitte Zeugnisse und Unterlagen der Grundschule mit zum Gespräch.

Was passiert, wenn zu viele Kinder angemeldet werden?

Bisher konnten wir alle geeigneten Kinder aufnehmen. Allerdings wird die Zahl der aufzunehmenden SchülerInnen immer erst von der Schulaufsicht festgelegt. Alle Anmeldungen sind deshalb unter Vorbehalt, eine Ablehnung wird ihnen in der Woche nach der Anmeldung mitgeteilt.

Welche Unterlagen sind zur Anmeldung mitzubringen?

Rheinland- Pfälzische Schülerinnen und Schüler benötigen das mehrfarbige Empfehlungsschreiben der Grundschule, darüberhinaus das letzte Zeugnis sowie Stammbuch oder Abstammungsurkunde (nur zur Einsicht).

Für saarländische Schülerinnen und Schüler ist das Original- Halbjahreszeugnis und die Empfehlung der Grundschule sowie die Abstammungsurkunde bzw. das Stammbuch mitzubringen.

 

  Schließlich noch einige generelle Tipps:

  • nicht sofort das höchste Ausbildungsziel (das Abitur) vor Augen haben, sondern den "Abschluss nach der 10. Klasse" anvisieren. Nach diesem Abschluss ist Ihr Kind reifer und kann selbst mitentscheiden. Es erkennt selbst, wo seine Stärken und Vorlieben liegen
  • auch Spätzünder haben dann noch eine faire Chance zum Abitur zu gelangen
  • ein Kind, das am Anfang überfordert wird, verliert schnell die Lust am Lernen, ist frustriert und wird scheitern
  • Veranlagungen erkennen und Fähigkeiten maximal fördern und die passende Schulart mit ihren verschiedenartigen Angeboten dazu suchen
  • welche Unterrichtsform entspricht meinem Kind am besten:
  • Auch der Wunsch Ihres Kindes soll berücksichtigt werden. Die Entscheidung müssen aber die Eltern ganz alleine treffen, ein Kind ist damit völlig überfordert.

Bei weiteren Fragen hilft als Ansprechpartner Herr Wolf weiter. Vereinbaren Sie einen Termin über unser Sekretariat.